Ich bin mal weg

2.4.2018
Jakomäki

Als Sanna-Leena mir erzählte, dass ca. 30 Gäste erwartet wĂĽrden, in Wirklichkeit waren es dann doch 50 Gäste, hatte ich ihr schon gesagt, dass ich nicht die ganze Zeit dabei bleiben könnte. Das ist mir zu wuselig. Zuviel Input, den ich nicht verarbeiten kann. Eine Weile sitzte ich hier auf meinem Klappstuhl an der Wand und schaue dem Treiben zu. Ein kleiner Junge, der mit Hemd, Hosenträgern und Fliege ausgestattet ist, fährt in der Schubkarre die kleinen PlastikwĂĽrstchen und andere Artikel, die zum Kindergrill von Aava gehören durch die Gegend. Ich nenne ihn innerlich den „Makkara-Express“. Einige der Kinder wuseln durch die Gegend als wären sie auf Droge, ein ca. Einjähriger hat einen dermaĂźen klaterigen Blick, als wäre er nicht von dieser Welt.
Sista zeichnete sich natürlich dadurch aus, dass sie sich beim Vorbereiten null beteiligt hat, aber ganz vorne beim Repräsentieren mit dem Geburtstagskind dabei ist und auch beim Essen. Irgendwann am Mittag bestellt Sanna-Leena Pizza. Sie und ich teilen uns eine Margaritta und die ist so super köstlich. Um 16 Uhr ziehe ich mich zur Flucht um. Lange Hose und Fleecejacke sind angesagt, es schneit nämlich immer noch wie blöde. Hier ist auch das erste und einzige Mal, das Sista in der ganzen Zeit mit mir spricht! Schon putzig.
Bin irgendwie froh, als ich vor der Haustüre stehe. Schaue ein paar Schneeflocken zu und einem großen Bagger, der Schneeschaufelnd tätig ist. Emsig fährt er hin und her und karrt den frischen Schnee auf einen Haufe. Also auf zum Bus und los geht es.

frischer Schnee auf einem Haufen

frischer Schnee auf einem Haufen


Schnee in Jakomäki

Schnee in Jakomäki


Schnee in Jakomäki

Schnee in Jakomäki


Schnee in Jakomäki

Schnee in Jakomäki


Schnee in Jakomäki

Schnee in Jakomäki


Hier sieht man den emsigen Bagger

Hier sieht man den emsigen Bagger


 
 
 

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