Arbeitsplan
Es geht an die Arbeit
Ok, als erstes habe ich mir einen Plan erstellt.
- Idee ✅
- Website ✅
- Promo ✅
- Beiträge ✅
Das war nun alles erledigt. Wie ging es weiter?
Mein Plan umfaste Arbeitsschritte mit Zeitplan!
Arbeitsschritte:
Hier mal mein Arbeitplan aus office!


Natürlich habe ich alle Beiträge bei Eingang erstmal gelesen, ich war auch neugierig, was die Leute alles so zu schreiben hatten. Tolle Stories, berührend, wirklich lebensverändernd oder auch einfach nur Grüße. Alle hatte seine Berechtigung.
Ich hab dann auch eine Liste angelegt, mit Namen und den Emailadressen, damit ich alle wiederfinden konnte. Es gab ja auch späterhin die Korrekturphase.
Die einzelnen Beiträge wuren in unterschiedlichchen Formaten angeliefert. Alle hatte ich dann in .docx umgewandelt. Das geht gut mit dem Mac onboard Programm Pages. Die original Beiträge hebe ich grundsätzlich immer auf – sei es von Kunden oder eigenen Projekten –, genauso wie alle PDFs in der Korrekturphase, sowohl die Ausgangs- wie auch Eingangs-Dateien. Falls es mal Probleme geben sollte, kann man alles gut nachvollziehen.
Auf der Festplatte gibt es dann auch einen Kundenordner:

Ich vergebe ein Label (Farbe) um den Ordner besser wieder zu finden.
Im Ordner, der jetzt Freigabe heißt, habe ich alle Beiträge gesammelt, wieder in Unterordnern mit dem Namen der Autorin, darin die Textdatei, die .docx, ein Ordner für die Bilder und darin einer für die Originalbilder und einen für die umgewandelten Graustufenbilder.
Im Ordner Buch gibt es dann die gesetzten Dateien mit laufender Nummer und Name, und auch Ordner für ausgehende Korrekturen und reinkommende Korrekturen.
Wie hab ich die Reihenfolge entschieden?
Für die Reihenfolge hätte man natürlich ein tolles System entwickeln können, Startnummern verlosen oder was auch immer. Ich bin da nun ganz pragmatisch rangegangen: first in, first out.
Also der Beitrag, der an erster Stelle im Buch steht, ist der, der als erstes im email-Postfach landete. Danke!
Und mein eigener ist an letzter Stelle, weil ich den natürlich unter laufender Produktion zusammengetackert habe.
Mittlerweile war Heilig Abend und ich hatte Zeit. Unsrere Familie besteht zwar aus 4 Köpfen und 12 Beinen, aber die Kater waren beide auf einem Baldrian-Trip und der beste Sohn von allen machte sein Ding am eigenen Rechner.
Die hunderste Weihnachtssendung? Nööö nicht wirklich.
Dann bastele ich eben mal ein Layout.
Schriftarten
Über die Schriften hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht.
Für den normalen Text, den man in meiner Sprache auch Brottext – weil der Setzer mit der Textmenge sein Brot verdiente, oder eben auf Englisch Bodytext – also der Körper eines Buches oder eines Artikels, wollte ich gerne in Garmond setzen. Die Garamond ist eine sehr alte Schrift. Das Original wurde im 16. Jahrhundert von dem Franzosen Claude Garamond geschaffen. Eine ehemalige Kollegin, gelernte Schriftsetzerin, sagte gerne, dass Schriften wie die Garamond, Times oder Baskerville so lustige Häckchen hätten. Diese Häckchen nennt man Serifen und bei großen Mengen an Text, wie so ein Buch ja hat, helfen sie, die Schriftlinie zu halten. Es ist dann sehr leicht den Text zu lesen. Du kannst dir ja mal Bücher anschauen, die meisten Romane nutzen Serifenschriften. Im Impressum (vorne im Buch aber manchmal auch hinten seit neustem) steht oft die verwendete Schriftart drin. Wissenschaftliche Schriften verwenden gerne sogenannte Grotesken, die haben keine Serifen, sehen dann so hübsch rein und übersichtlich aus.
Du kannst ja einfach ein Textverarbeitungsprogramm deiner Wahl öffnen. Es ist immer eine Schrift voreingestellt, viele sagen deswege auch gerne: Standardschrift. Nein, es gibt keine Standard- nur eine voreingestellte Schrift.
Bei Word war es lange Zeit die Calibri, andere Programme nutzen die Arial und ähnliches.
Das sind alles serifenlose Schriften.
Ich könnte mich beim Thema Schriften zerfasern. Ich liebe es einfach.
Ok.
ich brauchte drei verschiedene Schriften:
- eine für eine Überschrift U1 – Überschrift 1. Grades
- eine für eine Unterüberschrift U2 oder U3 – Überschrift 2. und 3. Grades
alles je nach Text! - die Brotschrift
die auch für Bildunterschriften BU
für fett oder kursiv verwendet würde
und für den Kolumnentitel 2 - eine Script – Schreibschrift –
für Kolumentitel 1
Autorensignnaturen – falls keine Unterschriftsbilder vorhanden wären
Glückwünsche im Text
Hier mal ein Beispiel von ein paar gesetzten Seiten, wo du siehst: was ist Überschrift U1, dieses Kolumnentitel-Ding: eine Zeile über dem Text, die bei vielen Seiten auch hilft, die Übersicht zu behalten. – einige meinten immer: da muß mein Name nicht stehen, als wir in der Korrekturphase waren!
Der Text im Beipielbild ist sogenannter Blindtext, er sieht wie Latein aus, ist es aber nicht. Dient nur dazu, sich ein Bild von der Schriftwirkung zu machen, weil alle Buchstaben, in üblicher Häufigkeit drin, vorkommen.



Also für den Brottext war klar: die Garamond.
Für die Überschriften U1-U3 wollte ich gerne die Finlandica nehmen, diese Schrift wird für Offizielles in Finnland verwendet u nd damit war es klar!