Kesä: Das Warten hat ein Ende

Endlich hat das Warten ein Ende Was habe ich diesem Tag entgegen gefiebert. Der Mist ist, wenn ich hier schreibe, bin ich mit Fiebern schon wieder fertig und sitzte am Schreibtisch in Berlin und warte auf den nächsten Take-off, diesmal noch ca. 140 Tage. Nehmt es mir nicht übel, wenn ich sage: ich könnte kotzen.

Doch zurück zu diesem wunderbaren 9. Juli, wo ich endlich endlich wieder nach Helsinki durfte. Diesesmal sogar mit Finnair. Ich hatte lange gesucht, nach einem preislich akzeptablen Flug. Via Flüge.de bin ich dann bei Finnair gelandet. Meine finnischen Freunde sagten mir, dass die Fluge im Sommer allesamt sehr teuer sind. AirBerlin wollte gerne 240 € haben. Und ohne jetzt ne Diskussion anzuzetteln über die tatsächlichen Kosten etc, 240 € für einmal Helsinki und zurück, no way.  Finnair war mit 160 € am Start.

Es ist ein kuscheliger Samstagmorgen. Ich mache mich glaube gegen halb neun auf den Weg. Will meinen Koffer zur S-Bahn rollen, wir erinnern uns an die traumatischen Erfahrungen des verspäteten Busses. Aber während ich so die Berliner Straße hochzockele, kommt an der Haltestelle der Bäckerei ein Bus. Yes, also nix mit bis zum S-Bahnhof, sondern hier in den Bus geschungen. Planmäßig in Wittenau raus und 10 Minuten später kommt der M21, der mich bis zum Kurt-Schumacher-Platz trägt. Dort kann ich einer Weile den ankommenden Maschinen zuschauen bis dann der nächste Bus mich die paar letzten Stationen zum Flughafen bring. Bin lange vor der Schalteröffnungszeit dort. Also drehe ich noch eine Runde durch das große Sechseck des Hauptgebäudes bevor ich mich nach Terminal D schleiche und mit einer Gruppe finnischer Männer den Schalter von Finnair belagere. Pünktlich um 10:10 öffnet dieser und  die Abgabe des Koffers geht ziemlich schnell. Mein Handgepäck wird nciht, wie bei AirBerlin gescheckt, ob es nicht zu schwer ist, es bekommt auch kein „Cabinapproved“ Bändchen.

Die Security geht auch schnell und dann bin ich quasi wieder hinter den Kulissen und warte aufs Boarding.

Anders als im Gebäude C der AirBerlin gibt es hier im Terminal D Internet. Kein W-Lan, aber mein eigenes funktioniert. Nix mit Abschirrmung.

Boarding geht auch ganz schnell und schon bin ich drin im Flieger. Heute habe ich übrigens ein paar Kumpel, die mit fliegen. Jukka und sein Freund Lammas wollten unbedingt mit nach Finnland, für Jukka ist es das Land seines Papas. Klar mache ich den beiden Wuscheljungs die Freude und habe sie in mein Handgepäck geschmuggelt. Jukkas Berichte über Suomi könnt ihr in seinem Blog lesen.

Wir wollen nach Helsinki:

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Blick auf den Parkplatz der Flugzeuge:

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Jukka traut sich was:

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Dafür paßt er auch auf das Handgepäck auf:

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Nach dem Einsteigen Blick aufs Rollfeld, wir wurden wieder mit einem Bus zum Flugzeug gebracht, diesmal brauchte ich aber nicht fragen, ob es das richtige Flugzeug ist.  Gab nur eines von Finnair.

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Jukka riskiert auch einen Blick, wobei er lieber die Leute beobachtet:

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