16.11.2025
Ich schreibe dies hier Ende Juni. In Berlin war einer der heißesten Tage ever und der heißeste in diesem Jahr. Wir hatten 38 Grad im Schatten, in meiner Hütte waren es zum Teil 34.
So muß die Hölle sein, von denen die Kirchenleute immer erzählen. Vermutlich ist sie aber anders, und die Erzählungen sind wie vieles Propaganda, um die Schäfchen ins kirchliche Regelkorsett zu pressen.
Mit den Temperaturen erzähle ich nur, weil ich sehr froh bin, bisher überlebt zu haben und es hier um die ersten Schneeflocken in Helsinki geht.
Vom Löyly nehme ich die Tram 6 bis Sörnäinen, dort begegnen mir die zarten Flocken und der flaumige Belag das erste Mal. Ich freue mich, ahne noch nicht, dass Berlin auch seinen Anteil erhält, der im Eischaos endet. Das ist aber eine andere, allerdings sehr glatte Geschichte.
Von Sörnäinen geht es mit der Metro nach Herttoniemi und mit einem der fünf Busse heimwärts zu Katja. War ein aufregender Tag der mit Verschlafen an fing und Stolpern im Dunkeln mit Schneeflöckchen endete.
Sörnäinen




Herttoniemi





