12.11.2025
Alppila, ein kleiner Stadtteil in Helsinki. Etwas nördlich des Zentrums zwischen Kallio und Pasila gelegen. Die Sturenatu, über die wir gerade schlendern, ist die südöstliche Grenze von Alppila. Im Süden wird der Heimatbezirk von 4.300 Menschen, durch die Helsinginkatu, im Westen durch die Bahn und im Nordosten durch die Aleksis-Kiven-Katu begrenzt.
Der bekannte Park Alppipuisto gehört auch zu Alppia.
Im Prinzip kann man in die City laufen. Die Entfernung ist nur 2,5 Kilometer, aber Bus oder Tram ist natürlich viel entspannter.
Mit der einigen Tramlinien kommt man ganz gut weiter.
Woher kommt der Name Alppila?
Ich denke da immer an Alpen. Und das ist nicht ganz verkehrt. Die Ecke ist ziemlich hügelig. Man sieht auch viele dieser roten Granitblöcke aus dem Erdreich gucken. Vermutlich liegt auch viel davon unter dem Erdreich, wo Bäume und Büsche wachsen. Auf finnisch sind die Alpen Alpit, das Wort alppi heißt Alp. Kennen wir auch, die schwäbische Alp zum Beispiel.
Und dann kam Ende des 19. Jahrhundert der Name Alppila in Gebrauch.
Was kann man angucken?
In Alppila gibt es einiges zu sehen. Nicht nur das Klutuuritalo. In der Kirstinkuja, wo man vom Kultuuritalo in die andere Richtung, als die, in der wir uns gerade vom Acker machen, via Sturenkatu hinkommt, cirka 130 Meter Richtung Osten, gibt es einige Holzhäuser, die unter Denkmalschutz stehen, so erzählt Wiki. Muß ich dringend, das nächste Mal kontrollieren gehen. Die Häuser waren ursprünglich für städtische Angestellte gebaut worden. Die Wohnverhältnisse der Arbeiter um 1910 herum kann man in einem Museum dort anschauen. Das Museum befindet sich in der Kirstinkuja 4.
Und natürlich haben wir noch den großen Vergnügungspark Linnanmäki dort.
Ich bin jetzt die Sturenkatz Richtung Linnanmäki runtergelaufen. Man kann sich an den hohen Karusells: Kingi oder Ukko, die von weitem grüßen, gut orientieren.







