14.11.2025
Hier ein kurzes Throwback zum letzten November, also 2024. Damals war ja das geile Konzert von Samu im Tavastia Klubi.
Und beim Warten hatte neben mir eine Frau in weiß mit Krücke neben mir gewartet und mich immer wieder mit einzelnen Worten auf finnisch angesprochen.
Ich bin beim Warten auf den Einlass von so Konzerten so arschig, dass ich, wenn ich nicht zufällig mit deutschen Bekannten dort aufgeschlagen bin oder eine, die ich kennt, mich explizit begrüßt (was so gut wie nie vorkam bisher), dass ich in Finnland leider leider kein deutsch kann, aber englisch gerne bei Bedarf, wenn das finnisch des Gegenüber weniger vorhanden ist, als bei mir.
Kurz danach fing eine Beate an, mir auf Instagram zu folgen. Mich mit likes für meine Stories zu überhäufen, macht sie immer noch – danke Beate.
Und nach ein paar Monaten dämmerte es mir, dass es eventuell die Frau sein könnte, die neben mir gestanden hatte. Ging aus ein paar ihrer Stories so hervor.
Und als sie mitbekam, das ich nun wieder nach Helsinki unterweg war, bot sie mir Kaffeetrinken an, bei sich zu Hause in Mellunmäki. Gerne habe ich die Einladung angenommen, weil ich es mag neue Leute kennenzulernen.
Also bin ich nach dem Besuch bei Luckiefuns mit der Metro bis Mellunmäki gefahren und noch ein paar Stationen mit dem Bus 812. Von der Haltestelle war es dann bis zu Beate nur noch ein Katzensprung.
Sie teilt ihre Wohnung mit ihrer Tochter, die wie mein Herr Sohn auch schon in den 20ern ist. Beate hat Kuchen gebackten und weil ja Frau Helz so eigene ist, und keinen Kaffee trinkt, sogar Tee besorgt. Wow. Ich hätte mitbringen können, durfte ich aber nicht. Gibt ja nun schlimmeres im Leben.
Danke für den netten Nachmittag.
Wir kommen schnell ins Gespräch, beziehungweise Beate erzählt fast wie ein Wasserfall. Der Ex und mein Ex können sich aufgrund der Einstellung die Hand reichen, allerdings ware sie sich in der Ausführung ihrer Einstellung nicht ähnlich, man ist geneigt zu sagen: gottseidank!
Sie wohnen nun schon seit 2020 in Helsinki und haben es geschafft, vor dem Corona-Irsinn dort aufzuschlagen. Timing ist manchmal alles.
Beate möchte beim Buchprojekt für Samus 50. mitmachen. Sehr gerne. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch nicht soviele Beiträge und Interessenten, am Ende sind wir 25, was mehr als ordentlich ist.
Ihre Tochter begeistert sich auch für Bücher und Mangas (letzteres wie mein Nachwuchs) und zeigt mir ein paar Exemplare.
Beim Verabschieden übe ich noch den Sprung mit angezogenen Füßen, den Samu mit seinen freiwilligen Tänzern bei „Hollywood heels“ immer macht.
Merke: am besten ohne Winterjacke und vor allem OHNE Rucksack auf dem Rücken. Mir gelang es in voller Montur einen Glastisch nebst Auflagen runter zu reißen. Es gab Chaos, aber es ging nichts kaputt! Pew
Ich laufe eh nicht Gefahr, dass ich zum Tanzen auf die Bühne geholt werde, vom blonden Schnuff.
Es ist schon später, als ich wieder vor die Türe trete. Ein wenig hat es draußen geschneit. Aber nur ein wenig.
Nun aber husch nach Laajasalo, bin morgen früh mit Saara verabredet.







Beates Story zu meinem Besuch.